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Die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen führt ihr Übungskonzept erfolgreich weiter: Am vergangenen Dienstag stand wiederum eine Einsatzübung unter realistischen Bedingungen auf dem Programm. Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Schumann in Schlungenhof war ein angenommener PKW-Unfall mit mehreren eingeklemmten Personen zu bewältigen. Diese Lage, die durch das Team der Firma "Autoinsel Rebelein" im Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof vorbereitet wurde, verlangte von den Einsatzkräften alle zuvor in verschiedenen Ausbildungsveranstaltungen geübten Handgriffe ab. Gerade bei Verkehrsunfällen erwartet die Feuerwehrleute vor Ort ein immer neues Bild und eine kreative Anpassung der jeweiligen Einsatztaktik. Vorderstes Ziel ist dabei, in den beteiligten Fahrzeugen eingeklemmte Personen so schnell und so schonend wie möglich zu befreien und damit eine effiziente medizinische Versorgung zu ermöglichen.
Die ständige Weiterentwicklung im Fahrzeugbau erfordert eine fortlaufende Weiterbildung der Helfer in Theorie und Praxis, als auch eine regelmäßige Investition in neuestes Rettungsgerät.
Übungsleiter Michael Lorenz, bei der Gunzenhäuser Wehr zuständig für die Technische Rettung, zeigte sich mit dem Vorgehen der Mannschaften zufrieden, betonte jedoch, dass eine gewisse Übungskünstlichkeit nicht ganz zu vermeiden ist.
Er bedankte sich im Namen von Kommandant Swen Müller bei der Firma Rebelein für die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge und bei der Firma Eißfeld Wohn- und Gewerbebau GmbH für das zur Verfügung gestellte Gelände.
Für die Fahrt zum Übungsort nutzten die Feuerwehreinsatzkräfte auch die Sonderwarneinrichtungen ihrer Fahrzeuge. "Gerade die Fahrt mit Martinshorn und Blaulicht stellt die Einsatzfahrer vor besondere Herausforderungen", so der stellvertretende Kommandant Joachim Seltmann. "Dies muss ebenso regelmäßig geübt werden, wie der Umgang mit Rettungsschere, Spreizer und Strahlrohr". Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung um Verständnis für solche Einsatzübungen und geringfügige Einschränkungen durch die Alarmfahrten, da dies im Einsatzfall den betroffenen Personen zugute kommt.