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Die Freiwillige Feuerwehr Gunzenhausen unterstützte auch in diesem Jahr Thomas Ziegler aus Feuchtwangen beim Beringen der Jungstörche in und um Gunzenhausen. Der 62jährige Lehrer und ehrenamtliche Mitarbeiter der Vogelwarte Radolfzell und des Landesbund für Vogelschutz ist für insgesamt 40 Nester in den Landkreisen Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen, sowie im Bereich des nördlichen Ries entlang der Altmühl und Wörnitz zuständig. Bei seiner Tätigkeit nimmt er bereits seit 1972 die Dienste der Feuerwehr Gunzenhausen in Anspruch, anfangs zum Teil noch über die alte Holzleiter, die mittlerweile als Exponat im Feuerwehrmuseum zu finden ist. Auch zahlreiche weitere Feuerwehren im genannten Bereich stellen ihre Gerätschaften für diesen guten Zweck zur Verfügung. Die Gunzenhäuser Drehleiter war bei der diesjährigen Beringungsaktion mit zwei Feuerwehrleuten insgesamt fünf Stunden im Einsatz.
Derzeit haben in den 40 Nestern 38 Storchenpaare Nachwuchs, wobei der Bestand von rund 90 Jungstörchen einen schwachen Jahrgang darstellt. In normalen Jahrgängen wären nach Zieglers Darstellung rund 120 Jungstörche zu verzeichnen. Die geringe Anzahl heuer ist nach seiner Ansicht auf das schlechtere Nahrungsangebot und die frühzeitige Trockenheit in diesem Frühjahr zurückzuführen.
Im hiesigen Bereich gibt es momentan 14 Jungstörche: in Neuenmuhr drei, in Altenmuhr und Laubenzedel jeweils einen, in Gundelsheim drei, in Aha, Windsfeld und Gunzenhausen (Gasthaus Lehner) jeweils zwei. Die beiden Jungen aus dem Nest auf dem Storchenfischerturm sind leider verendet. Sie fielen vermutlich der Unerfahrenheit der Storcheneltern zum Opfer.

Nach Auskunft von Thomas Ziegler ist der älteste Storch in seinem Zuständigkeitsbereich momentan in Leutershausen anzutreffen. Das Tier ist 27 Jahre alt und zieht heuer zwei Jungtiere auf.